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Hallo werte Battlefiled-Freunde, Hobby-Sanitäter und Profi-Scharfschützen,

seit dem 19. März steht Battlefield Hardline im Gamesladen eures Vertrauens in der Regalen, oder eben als Download im Online-Store zur Verfügung. Hardline ist ein eher unerwarteter Titel in der Battlefield Reihe, der erstmals ein neues, nicht Krieg-Szenario behandelt. Das Entwicklerstudio Visceral Games bricht damit ganz bewusst das Battlefield-Imperium auf und schafft damit eine neue Franchise, die sich sowohl im Single- als auch im Mulitplayer sehen lassen kann. Beide Modi drehen sich um eine moderne "Räuber und Gendarm" Geschichte. Ihr schlüpft also nicht mehr in die Rolle eines Soldatens, der gerade Mitten im Krieg ist und die Wende herbeiführen kann... soll... will... muss..., sondern in die eines Cops oder Verbrechers. Foppes und Peternouv haben sich das Spiel sowohl im Einzel, als auch im Mehrspieler mal genauer angesehen und wollen euch nun ihre Eindrücke schildern.

Single Player - Johannes

Die Single Player-Kampagne von Battlefield Hardline ist wahrscheinlich für viele nicht der Hauptkaufgrund für das neue Spiel aus der bekannten und geliebten Spieleserie. Uninteressant ist sie dennoch nicht, eigentlich ist sie sogar ziemlich interessant und bietet einen schönen Einstieg, bevor man sich in die Hektik des Multiplayers stürzt. Die Maps werden grundlegend schon mal gezeigt und man verbringt seine Zeit in den Sümpfen Floridas, diversen Bereichen von Los Angeles schließlich in der Villa des Endgegners,

alles Szenarien in denen später auch der Multiplayer stattfindet.
Khai getroffen

Die Storyline erinnert einen dann schon stark an die aus den allseits bekannten Polizeiserien, aber ich war ehrlich überrascht, wie gut die Charaktere manchmal aussehen können. Hier hat Visceral mit der schwedischen Frostbyte-Engine viel herausgeholt und sich im gleichen Atmezug auch gleich mehrfach mit Anspielungen an Dead Space ein paar schöne Easter-Eggs ins Körbchen gelegt. "Man, das Spiel ist ganz schön brutal", sagt der eine Gangster zum anderen: "Du bringst Leute um in deinem Job!?", erwidert der andere, während Isaac über den Riesenfernseher flackert. Aber das Beenden des Singlespieler soll sich ja auch lohnen und so bekommt für das Erfüllen der in Episoden aufgeteilten Missionen dann fleißig Battlepacks, mit denen sich für den Multiplayer dann diverse Tarnungen und Waffen freischalten lassen. Damit ist dann schon ein Anreiz gegeben, die Episoden durchzuspielen, auch wenn das wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Spieler tun werden. Hierzu wären dann demnächst vielleicht mal Zahlen interessant, aber wo diese bekannt gegeben werden steht auf einem anderen Blatt. Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass ch eher positiv überrascht war, man sollte jetzt vielleicht nicht zuviel erwarten, aber für nicht nur Freunde amerikanischer Polizeiserien lohnt der Einblick.


Multiplayer - Peternouv

Geiselnahme

Ich habe beinahe alle Battlefield-Titel gespielt, die je das Tageslicht sehen durften. Angefangen hat natürlich alles mit Battlefield 1942, dem Weltkriegsshooter, der mir das fliegen über große Schlachtfelder ermöglichte... in-game, natürlich. Auch die moderneren Titel wie Bad Company 2 oder Battlefield 4 glühen noch immer ab und zu in meinem Xbox Laufwerk oder nehmen Platz auf meiner Festplatte ein. Allerdings war ich sehr froh zu hören, dass mit Battlefield Hardline ein Bruch herbeigeführt wird. Eine ständige Neuauflage gewisser Serien kann nicht lange gut gehen: Irgendwann findet man sich mit Laserkanonen und Jetpacks in der Zukunft wieder, und das will doch nun wirklich niemand. Hardline bringt neuen Schwung in die Battlefield-Franchise, auch wenn es zunächst nur als "teures Addon" betitelt wurde. Meines Erachtens tut diese Bezeichnung dem Spiel unrecht. Das Spielprinzip bleibt sicherlich das alt bekannte: Ihr wählt eine der vier Klassen (Operator, Mechaniker, Enforcer, Profi) und vertraut auf die speziellen Waffen oder Gadgets, die diese Klassen besonders machen. Danach geht es alleine oder im Squad ins Gefecht. Doch hier zeigt Battlefield Hardline, dass es etwas anders gemacht hat: Die Maps sind wesentlich kleiner, die Panzer und Jets wurden komplett von der Karte geschmissen und die Modi sind neu und machen Spass! Spielmodi im Überblick:

  • Hotwire - Eroberung mit Tempo! Auf der Maps stehen verschiedene Wagen, die jeweils einen Punkt darstellen, den euer Team einnehmen sollte. Der Punkt gehört euch nur, wenn das Auto eine gewisse Geschwindigkeit erreicht. Also: Ran ans Lenkrad und Gas geben!
  • Team Deathmatch - Das Team mit den meisten Tötungen gewinnt.
  • Fadenkreuz - Ein Gangster fliegt vor seinen einstigen Kollegen. Die Gangster wollen den VIP ausschalten, die Cops müssen ihn in Sicherheit bringen. Wer stirbt, ist raus.
  • Bloodmoney - In der Mitte der Map ist ein Haufen Geld. Bring das Geld zum Tresor deines Teams, bis die Grenze erreicht ist. Achtung: Das andere Team ist auch hinter dem Geld her und nimmt es notfalls aus deinem Tresor!
  • Rettung - Du bist ein SWAT-Agent, der Unschuldige aus der Hand von Verbrechern retten muss. Führe dein Team vorsichtig in die Gefahrenzonen und befreie die Geiseln. Wer stirbt, ist raus!
  • Überfall - Das "PayDay"-Modell. Als Verbrecher musst du den Tresor knacken und mit dem Geld in die Safzone gelangen. Als Polizist musst du das ganze natürlich verhindern!
  • Eroberung (groß & klein) - Ist ja fast schon selbsterklärend. Der Klassiker der Battlefield-Reihe: Kontrolliert so viele Punkte wie möglich, damit das gegnerische Team Tickets verliert!
Krokodil

Neben diesen signifikanten Änderungen ist allerdings noch etwas neu: Das EP-Waffen-Belohnungssystem wurde überholt und anderen bekannten Shootern nachempfunden. Somit muss man nun nicht mehr zwingend ein bestimmtes Level mit einer Klasse haben, um eine weitere Waffe oder ein Gadget freizuschalten, sondern kauft einfach die Waffe, die einem gefällt. Wer sich also in ein bestimmtes Sturmgewehr verguckt hat, muss nicht erst stundenlang den Sanitäter spielen, um mit der Waffe loslegen zu können. Geld erhält man natürlich durch Tötungen, Assists, Punkteinnahmen, und so weiter!

Allgemein ist der Multiplayer in Battlefield Hardline durch die kleineren Maps wesentlich actionreicher. Sniper, die auf einen Kilometer Entfernung Headshots verteilen wollen, müssen leider weiterziehen. Alles ist auf einen schnelleren, näheren Kampf ausgelegt. Flotte Manöver mit dem Kletterhaken oder der Seilrutsche sind ratsam, wenn man sich auf die Dächer schwingen will. Wer in "Hotwire" von einem anderen Wagen verfolgt wird, kann sich aus dem Kofferraum einfach einen Raketenwerfer schnappen, sofern er das Perk aktiviert hat. Wer während eines Banküberfalls wissen will, wo sich die Gegner aufhalten, der tasered einfach einen Verbrecher und fragt ihn anschließend aus. Ach, PayDay meets Battlefield - Macht Laune!

Fazit

Peternouv

Battlefield Hardline bricht aus dem gewohnten Battlefield-Szenario aus und tut sich damit einen Gefallen. Das Spiel steht gut alleine dar und wirkt nicht wie eine Erweiterung des Vorgängers, wenn es denn da überhaupt einen wirklichen gibt. Es wird sich zeigen, ob die Battlefield-Reihe mit diese Titel auch für die Zukunft die richtige Entscheidung getroffen hat, es gefällt mir allerdings besser, als den Trend in Richtung "Zukunfts-Shooter" mitzumachen!

Johannes

Dass Peter der Mulltiplayer-Teil von BF:H gut gefällt, kann ich sehr gut nachvollziehen, da er sonst ja eher bei CoD die Waffen schwingt. Der Close-Quarter-Battle ist mir da manchmal ein wenig zu hektisch, mit dem normalen Battlefield Squad-Spawn kann es dann gerade bei kleinen Maps zu noch mehr Hektik kommen, dass man dann schnell gar nicht mehr weiß, wer von wo geschossen hat. Aber dafür kann man sich ja in den Spielmodi dann auch gerne aussuchen was man selber lieber möchte und meine meiste Zeit haben ich dann eher auf den großen Conquest-Maps gespielt, in denen dann auch größeres Gerät vorkommt.

Ich war eher skeptisch, dass ein anderes Studio die Battlefield-Reihe fortsetzt, muss aber sagen dass ich mich durchaus unterhalten gefühlt habe und einige Maps machen wirklich Spaß und sind eine willkommene Abwechslung zu den vorherigen Settings. Die Frage die ich mir allerdings stelle, ob da noch was kommt, weil die Wechsel zu z.B. Battlefield 4 sind doch eher gering und ich habe so daß Gefühl, dass man aus dem Setting noch mehr rausholen könnte. Es ist aber ein schöner Start in eine Neuinterpretation der Serie und hoffentlich werden wir da in Zukunft noch einiges mehr kommt.

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